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„Mauerfall und Wiedervereinigung: Deutschland vor 30 Jahren“

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Am 09. November, hatten Botschafter Rosenberg und die Deutsch-Mongolische Brücke (MDB), der Verein der mongolischen Deutschland Alumni, in die Botschaft zu einer VIP-Podiumsdiskussion rund um die historischen Ereignisse, die zum Fall der Berliner Mauer und zur Wiedervereinigung Deutschlands führten und zu den parallel verlaufenden Umwälzungen in der Mongolei eingeladen. Der Einladung waren unter anderem die Stellvertretende Vorsitzende der mongolisch-deutschen Parlamentariergruppe, die Abgeordnete Munkhtsetseg, Ministerin für Arbeit und Soziales, Frau Ariunzaya, der sicherheits- und verteidigungspolitische Berater des Präsidenten, Herr L. Bold, der außenpolitische Berater des Präsidenten, Herr Tegshjargal sowie zahlreiche andere Prominente aus Politik und Gesellschaft gefolgt. Viele Gäste, von denen einige selbst Zeitzeugen der bewegenden Ereignisse von damals, sowohl in Deutschland als auch in der Mongolei, waren, verfolgten mit großem Interesse die sehr persönlichen und bewegenden zeitgeschichtlichen Schilderungen von Herrn Terbishdagva Dendev, langjähriges Mitglied des Parlaments, dessen Buch „Im Jahr des roten Affen – Ein Nomade zwischen Jurte und Brandenburger Tor“ erst kürzlich auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde.

Durch die Veranstaltung führte der Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Mongolei und Vorstandsvorsitzende der MDB, Herr Sukhbat. Mit diesem Auftakt zu einer neuen Reihe von VIP-Treffen möchte die MDB – trotz oder gerade wegen Corona – der weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehungen neue Impulse geben. Auch innerhalb der MDB geht es nach mehr als zwei Jahrzehnten darum, das positive Erbe zu bewahren und die Verantwortung für die Zukunft der deutsch-mongolischen Beziehungen von der Wende-Generation an die nächste Generation zu übertragen.

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