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Deutsche Hilfen für Bekämpfung der Covid-19 Pandemie in der Mongolei

in einem erleuchteten Foyer stehen mehrere Personen, neben ihnen vier Stapel Beatmungsgeräte, Botschafter und Verteidigungsminister reichen sich über einem Beatmungsgerät die Hand

Botschafter Rosenberg bei der Übergabe mobiler Atemgeräte an den Verteidigungsminister, © Deutsche Botschaft Ulan Bator

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Deutschland und die Mongolei sind seit vielen Jahren freundschaftlich miteinander verbunden. Die beiden Länder pflegen ihre traditionell guten Beziehungen im Rahmen einer umfassenden Partnerschaft, darunter auch im Rahmen einer Partnerschaft im Verteidigungsbereich. Die Mongolei  unterstützt deutsche Streitkräfte  bei der gemeinsamen Mission Resolute Support in Afghanistan. Mongolische Soldaten versehen dort ihren Dienst und stehen  mit ihren Leben für den Schutz des Feldlagers Camp Marmal in Mazar e Sharif ein.

Botschafter Rosenberg und Verteidigungsminister Saikhanbayar sitzen sich auf zwei Sesseln gegenüber, ein Schriftführer sitzt im Hintergrund
Botschafter Jörn Rosenberg im Gespräch mit dem mongolischen Verteidigungsminister G. Saikhanbayar© Deutsche Botschaft Ulan Bator

In den  Zeiten der Pandemie steht  Deutschland seinem langjährigen Partner zur Seite und stellt Hilfen in Höhe von 1 Mio. Euro zur Verfügung.  Mit den vereinbarten Mitteln des Bundesministeriums für Verteidigung sollen medizinische Geräte, Medikamente und Schutzausstattung für die Behandlung von Covid-19-Patienten beschaffen werden.

In Umsetzung der bilateralen Vereinbarung zwischen Deutschland und der Mongolei übergab Botschafter Rosenberg am 12.08.2020 insgesamt 20 mobile Beatmungsgeräte an den mongolischen  Verteidigungsminister.  

„Wir haben bereits gelernt, dass wir es nur mit gemeinsamen Anstrengungen schaffen werden, diese Pandemie zu bewältigen. Dabei müssen wir zusammen alles unternehmen, um wirksam einer weiteren Verbreitung entgegen zu wirken. Unser besonderes Augenmerk muss jedoch den Menschen gelten, die bereits an Covid-19 erkrankt sind. Ihnen müssen wir helfen und sie wirksam behandeln, mit Medikamenten, aber auch mit medizinischem Gerät und mit Schutzausstattung für Ihr medizinisches Personal.“  so Botschafter Jörn Rosenberg in seiner kurzen Ansprache anlässlich der Übergabe der lebensrettenden Geräte im mongolischen Verteidigungsministerium.

Die Übergabezeremonie fand nach einem Gespräch zwischen Botschafter Rosenberg und dem neuen Verteidigungsminister der Mongolei Saikhanbayar Gursed statt. Im Gespräch  betonten beide Seiten die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Verteidigungsbereich  und zeigten sich zuversichtlich im Hinblick auf die weitere Partnerschaft.

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