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Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland für Prof. Dr. N. Jantsan

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Im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier händigte Botschafter Jörn Rosenberg am 16. Juli 2020 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. N. Jantsan, den ehemaligen Präsidenten des mongolischen Verfassungsgerichts, aus.

Botschafter Rosenberg steckt das Verdienstkreuz ans Revers von Herrn Jantsan, beide lächeln. Im Hintergrund die deutsche und die mongolische Flagge.
Botschafter Rosenberg übergibt den Verdienstorden© Deutsche Botschaft Ulan Bator

Die außerordentlichen Verdienste von Prof. Dr. Jantsan trugen wesentlich zur Entwicklung des mongolischen Verfassungsrechts und des engen Dialogs und der Zusammenarbeit mit Deutschland bei. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass viele Gesetze der Mongolei von deutscher Rechtstradition geprägt sind. So wurden zum Beispiel einige wichtige Regelungen des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes auf seine Initiative und unter Berücksichtigung landesspezifischer Besonderheiten in das entsprechende mongolische Gesetz übernommen.

Das Bundesverdienstkreuz wurde im Jahre 1951 durch den ersten Bundespräsidenten Prof. Dr. Theodor Heuss gestiftet, um „verdienten Männern und Frauen des deutschen Volkes und des Auslands Dank und Anerkennung für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland sichtbar zum Ausdruck zu bringen“. Das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband wird international auch als Orden eines „Großoffiziers“ bezeichnet und ist die zweithöchste Ordensstufe. Dass ein so hoher Orden als Erstauszeichnung verliehen wird, ist außergewöhnlich und zeugt von den außerordentlichen Verdiensten Prof. Dr. Jantsans.

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