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Deutsch-mongolische musikalische Exzellenz  -  ein Galakonzert mit persönlicher Note

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Aus Anlass des 45-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei veranstaltete die Deutsche Botschaft Ulan Bator am 6. Juni in der mongolischen Staatsoper ein Galakonzert deutscher klassischer Musik. Unter der Leitung des bekannten Berliner Dirigenten Thomas Hennig kamen dazu erstmals seit vielen Jahren die Orchester der Philharmonie und Oper wieder zu einem gemeinsamen Konzert zusammen.

Im ersten Teil des Abends standen instrumentale Meisterwerke großer deutscher Komponisten wie Wagner, Mahler und Beethoven im Vordergrund, im zweiten Teil Gesangsstücke u.a. von Weber, Mozart und Lehár, aufgeführt in Originalsprache vom Chor und Solisten des Opernhauses, unter Beteiligung der Ehefrau des deutschen Botschafters, Elena Alonso Frayle.

Zu einem der vielen Höhepunkte zählte der Auftritt des renommierten mongolischen Baritons G. Ariunbaatar, der unter anderem Franz Schuberts „Serenade“ präsentierte.

Ein begeistertes Publikum klatschte im Takt der Musik, darunter zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur, die seit vielen Jahren wichtige Beiträge zu den deutsch-mongolischen Beziehungen leisten.

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Stefan Duppel, betonte in seinem Grußwort die historisch engen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland im Kulturbereich. Er wies dabei auf die Verbundenheit gerade mit dem Opernhaus hin, das nach Plänen des deutschen Architekten Gerhard Kosel 1948 gebaut worden sei, und in dem seither die klassische deutsche Musiktradition gepflegt werde.

Auch persönlich verbinde ihn viel mit dem Opernhaus. Da seine Frau in den letzten Jahren als Teil des Opernchors bei zahlreichen Aufführungen mitgesungen habe, sei es ihnen beiden zu etwas wie einem zweiten Zuhause geworden.

Doch damit nicht genug der persönlichen Note: Zur Überraschung aller ließ es sich Botschafter Duppel nicht nehmen, zum Abschluss eines bemerkenswerten Abends den „Radetzky Marsch“ von Johan Strauss persönlich zu dirigieren.

Die Resonanz des Publikums war mehr als überwältigend. Das Gala-Konzert wurde damit  zu dem festlichen Höhepunkt im 45. Deutsch-mongolischen Jubiläumsjahr in Ulan Bator. 

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